Tiergesundheit – Wichtiges für Hund und Katze

Hunde & Katzen - artgerechtes Tierfutter c

        Was können Sie unternehmen, wenn Ihr Hund Durchfall hat?

 

Es kann verschiedene Ursachen haben, wenn Ihr Hund unter Durchfall leidet. So wie vor einiger Zeit bei „Maxi“ der Labradorhündin meines Bruders.
Da der Durchfall bei Maxi von heute auf morgen kam, vermuteten wir, das Sie beim „Gassi-Toben“ im Wald irgend etwas gefressen hat, was Sie nicht hätte fressen sollen.
Nachdem Ihre Beschwerden nicht besser wurden, sind wir mit Ihr zum Tierarzt gefahren um evtl. Schlimmeres aus zu schließen. Dieser erklärte uns, das es zwei Arten von Durchfall gibt, nämlich den chronischen und den akuten Durchfall, was mit der Dauer des Durchfalls zusammenhängt.

    Was können Sie für Ihr Tier bei akutem Durchfall tun?

Bei Maxi war es, wie vermutet, ein akuter Durchfall. Sie wurde daher einen Tag auf Nulldiät gesetzt, damit sich Ihr Darmtrakt in diesem Zeitraum wieder langsam erholen kann. Da Maxi während dieser Zeit keinen Appetit hatte, war es auch nicht so schwer die Nulldiät bei Ihr anzuwenden.
Wichtig ist, dass Ihr Tier während dieser Zeit viel frisches Wasser zu trinken bekommt, denn der anhaltende Durchfall führt zu Flüssigkeitsverlust und zu Verlust von Spurenelementen und Mineralstoffen.
Bei Maxi war der Durchfall zum Glück am übernächsten Tag komplett vorbei. Mittlerweile frisst Sie wieder ihr geliebtes Futter und rennt über die Felder, als wäre nie was gewesen.
Im Regelfall sagt man, das sich nach ca. 24 Stunden wieder normaler Stuhlgang bei ihrem Vierbeiner einstellen.

 

red veterinary sign with heart and pet

Falsche Ernährung    
Diese Lebensmittel können für Hunde tödlich sein:

Viele Hundebesitzer glauben heute noch immer, das Ihr Hund ein „Mitesser“ der HAUSKOST ist. Es wird Ihm zugetraut, alles zu verdauen, was auch für uns Menschen bekömmlich ist. Das ist ein großer Irrtum, der somit tödlich für das Tier enden kann. Dadurch das der Hund in den letzten Jahrhunderten vom Menschen immer das bekam was vom Tisch abfiel, führte dies dazu, das diese Tradition teilweise bis in die Neuzeit beibehalten wurde. Mittlerweile warnen Tierärzte davor, diese Praxis weiter zu betreiben,da dies teilweise zu großen Mangelerscheinungen beim Hund führen kann.
Der alten Gewohnheit „das Fleisch für den Menschen, der Knochen für den Hund“ ist daher abzuraten, da die Nahrungspalette des Menschen sich erheblich erweitert hat und Lebensmittel beinhalten, die für den Vierbeiner ungesund sind.
Süßstoff zum Beispiel, in vielen Speisen des Menschen immer mehr enthalten, ist harmlos für uns, jedoch für den Hund kann er gefährlich werden. Der Süßstoff führt bei den Vierbeinern zu oft einer  tödlichen Unterzuckerung, weil dieser im Körper des Tieres eine starke Ausschüttung von Insulin auslöst – hier missversteht der Körper des Hundes den Süßstoff als Zucker. Es kann auch zu schweren Leberschädigungen bei Ihrem Vierbeiner führen.
Aber auch viele Zuchtpflanzen, die für uns im Laufe der Zeit nutzbar gemacht wurden, sind gekocht wie roh für Hunde ungeeignet.

sick ill dog

Hier einige Beispiele der tödlichen bzw. gesundheitsschädlichen Nahrungsmittel, die Ihr Hund niemals fressen oder trinken sollte: 

  • Kaffee, Tee, oder Energydrinks  – Hunde die diese Getränke zu sich genommen haben, müssen zum Tierarzt – führt sonst zu Erbrechen, Herzrasen, schlimmstenfalls zumTod!
  • Schwein (Fleisch und Knochen) – kann den Aujetzky-Virus enthalten, der für den Menschen ungefährlich ist , für den Hund jedoch tödlich sein kann. Daher niemals Schwein in irgendeiner Form verfüttern!
  • Schokolade (Kakao) – löst beim Hund Kreislaufprobleme, Durchfall, Krämpfe und Atemnot aus, bei zuviel Schokolade mitunterden Tod des Tieres.
  • Tomaten, Kartoffeln – sind als Nachtschattengewächse bekannt – roh für den Hund ein absolutes „no go“. Nachtschattengewächse enthalten Alkaloide und schädigen das Nervensystem.
  • Pilze – können schon für den Menschen gefährlich sein, beim Hund ist das Risiko weit größer. Wenn er bestimmte Pilze nicht verträgt führt dies zu Leber – und Nierenschäden. Daher Vorsicht bei Waldspaziergängen!
  • Kohl (Brokkoli, usw.) – führt bei den Vierbeinern, wie beim Menschen, zu unangenehmen  Verdauungsgerüchen.
  • Medikamente – es sollte für uns Menschen selbstverständlich sein, das der Hund keine Human- Medikamente zu fressen bekommt. Normale Pillen, wie z.B. eine Schmerztablette ist für uns harmlos, jedoch für den Hund giftig – Gefahr von Leberschäden – greifen den Magen an und können innere Blutungen verursachen.
  • Steinobst (Kirschen, usw.) – In der Regel schadet das Fruchtfleisch von diesem Obst keinem Hund – die Kerne dieser Früchte schon eher. Diese beinhalten nämlich Blausäure und lösen beim Vierbeiner, wenn er sie knackt, Erbrechen, Durchfall und  Krämpfe aus.
    Schlimmstenfalls den Tod durch Vergiftung!
  • Trauben (Weintrauben, usw.) – Hier ist die Verträglichkeit  von der Hunderasse abhängig. Manche Rassen vertragen die in Trauben enthaltene Oxalsäure einigermaßen, bei anderen kann das Fressen von Trauben zu tödlichem Nierenversagen führen.

    …und diese Lebensmittel sollte Ihre Katze nicht fressen:


Wie auch der Hund ist Ihre Katze kein Mitesser der menschlichen Kost. Auch hier kann es bei folgenden Produkten zu schweren gesundheitlichen Schäden kommen, die im extrem Fall tödlich sein können.

 

Hier einige Beispiele von menschlichen Nahrungsmitteln, die Sie Ihrer Katze vorenthalten sollten:

 

  • Grillfleisch – Wurst und Fleisch sind viel zu Fett und meist auch stark gewürzt.
  • Schweinefleisch – Kann den Aujetzky-Virus enthalten, der für den Menschen ungefährlich ist, für Ihre Katze jedoch tödlich sein kann.

 

Daher niemals Schwein in irgendeiner Form verfüttern!

 

  • Tomaten – sind als Nachtschattengewächs bekannt, roh auch ein  absolutes „no go“ für Katzen. Nachtschattengewächse enthaltene Alkaloide und schädigen das Nervensystem.
  • Knochen – diese können beim Kauen bzw. Draufbeißen splittern und die Mundhöhle, Zahnfleisch, oder schlimmstenfalls den Magen- Darmtrakt verletzen.
  • Schokolade (Kakao) – kann Durchfall , Vergiftungen, Krämpfe, Atemnot verursachen. Der Inhaltsstoff Theobromin löst diese Zustände aus.
  • Rosinen und Weintrauben – Durch die in den Trauben enthaltene Oxalsäuere, werden diese nicht gut vertragen und verursachen Magendarmprobleme, im schlimmsten Fall Nierenversagen.
  • Avocados – Diese Früchte enthalten Persin, ein Toxin das Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Atemnot, Husten und Krämpfe auslösen kann.
  • Sahne und Milch – Entgegen der Meinung, Milch ist das Lieblingsgetränk der Katzen, entspricht so nicht den Tatsachen. Milch & Sahne enthalten Milchzucker, den der Organismus der Katze nicht Verarbeiten kann und verurscht daher Durchfall.
  • Medikamente – sollte für uns Menschen selbstverständlich sein, das die Katze, wie auch schon beim Hund beschrieben, keine Human-Medikamente zu Fressen bekommt. Auch hier kann es zu Leberschäden, oder im schlimmsten Fall zu inneren Blutungen kommen, welche meist zum Tod des Tieres führen.

 

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